Kriminalhauptkommissar Karl-Heinz Busch zeigt Ihnen anschaulich die zahlreichen Methoden der Betrüger und gibt Ihnen Tipps, wie Sie am Besten reagieren
Nicht nur ältere Bürgerinnen und Bürger werden immer häufiger Opfer von Betrugshandlungen am Telefon - es trifft auch immer mehr junge Menschen. Das Vorgehen der Täter ist dabei außerordentlich facettenreich und reicht von Einforderungen von Gebühren für die angebliche Teilnahme an Gewinnspielen bis hin zu falschen Gewinnversprechen oder um Forderung von Geld bzw. Wertsachen.
Betrugsmasche via WhatsApp
„Hallo Mama/Hallo Papa, mein Handy ist kaputt…“ wer hatte diese Nachricht nicht bereits auf seinem Handy?
Betrüger nutzen Apps, wie zum Beispiel WhatsApp, um Geld von arglosen Menschen zu erlangen. Indem sie vorgeben, Familienangehörige zu sein, erschleichen sie sich das Vertrauen ihrer Opfer und nutzen dieses schamlos aus. Das Handy des angeblichen Verwandten sei leider nicht mehr
funktionsfähig bzw. verloren gegangen. Die neue Telefonnummer sollen Sie sich daher abspeichern und die alte löschen. Ebenso könne eine dringende Überweisung nicht durchgeführt werden. Deswegen sollen Sie, meist möglichst schnell, den Geldbetrag überweisen.
Betrügerische Anrufe
„Schockanrufe“ via Telefon sind der Polizei schon länger bekannt. Neu ist, dass die Betrüger dabei nun die Stimmen von Familienmitgliedern oder Bekannten der Angerufenen fälschen.
Gibt sich der Anrufer als Polizist, Staatsanwalt oder Richter aus bzw. als ein Mitarbeiter einer Computerfirma bzw. einem digitalen Anbieter? Braucht ein Verwandter angeblich sofort finanzielle Hilfe? Sollen Sie hohe Geldbeträge oder Wertsachen an Fremde übergeben?
Es ist keine Anmeldung erforderlich. Der Vortrag ist kostenlos.
Kontakt
Herr Busch
Kriminalhauptkommissar
Tel.: +49 (8651) 970230
www.polizei.bayern.de/oberbayern