Geschichte Erlebnisbad

Die Gemeinde Ainring hat im Herbst 1965 mit dem Neubau eines Freibades begonnen. Die Lage des Bades wurde auf Grund von verschiedenen Gutachten unter anderem des Wetteramtes München ausgewählt. Nach Abschluss der Bauarbeiten wurde der Badebetrieb am 13. Mai 1967 aufgenommen. Auf Grundlage des am 04.01.1966 vom Gemeinderat beschlossenen Finanzierungsplans waren die Gesamtbaukosten in Höhe von 1.460.000,-- DM durch Eigenmittel in Höhe von 400.000,-- DM, Kreditmarktmittel in Höhe von 560.000,-- DM und Förderungsmittel in Höhe von 500.000,-- DM aufgebracht worden.

Zur Ausführung sind folgende Anlagen gekommen:

  1. Ein Sportbecken 21 x 50 m mit einem Wasserinhalt von 2.100 m³
  2. Ein Sprungbecken mit einer Wasserfläche von 190 m² und einem Wasserinhalt von 550 m³
  3. Ein Nichtschwimmerbecken von 500 m² Wasserfläche
  4. Ein rundes Kinderplanschbecken von 10 m Durchmesser


Ferner wurden eine Wasseraufbereitungsanlage, Bademeistergebäude und Kabinengebäude mit Imbissraum errichtet. Um die laufenden Unterhaltskosten möglichst niedrig zu halten wurden die Becken in Aluminium erstellt. In der Begründung zum damaligen Freibadbau ist nachzulesen:

"Auf Grund der stetig zunehmenden Schülerzahl, derzeit rund 600, sowie der geplanten weiteren Ausweisung von Baugebieten (Mehrung der Einwohner um rund 2000) wird in Ainring in 5 - 6 Jahren ein Schulhausneubau notwendig, der nach der bisherigen Planung in unmittelbarer Nähe des Schwimmbades erstellt werden soll. Außerdem gibt es in der näheren Umgebung kein für Schulen geeignetes Schwimmbad. Aus diesen Gründen kommt dem zur Ausführung kommenden Lehrschwimmbecken besondere Bedeutung zu. Es kann angenommen werden, dass die Schulen, der in der Nähe gelegenen Orte das Freibad in Ainring benützen werden. Dazu kommt, dass die Polizeischule die derzeit jeweils 80 Schüler hat, in den nächsten drei Jahren durch entsprechenden Ausbau auf 400 Schüler anwächst. Auch für den Fremdenverkehr in der Gemeinde mit jährlich rund 140.000 Übernachtungen ist das Schwimmbad eine Notwendigkeit. Um einen möglichst hohen wirtschaftlichen Erfolg zu erzielen ist eine Beheizung des Bades vorgesehen, dadurch kann die Badesaison um ca. 100 Tage verlängert werden."

 

Zurück zum Erlebnisbad